Call for Papers: Innovationssteuerung in Kommunikationsinfrastrukturen

Der Verein Geschichte und Informatik lanciert ein Call for paper für eine Konferenz, die in Bern am 5-6 Februar 2020 stattfinden wird, unter dem Titel: «Tü-ta-too» Die Zukunft kommt! Innovationssteuerung in Kommunikationsinfrastrukturen

Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation und dem PTT-Archiv anlässlich des 170-jährigen Jubiläums der Schweizerischen Post (gegründet 1849) organisiert. Eingabefrist: 30. Juni 2019.

Call for Papers: «Tü-ta-too» Die Zukunft kommt! Innovationssteuerung in Kommunikationsinfrastrukturen

Die technische Transformation von Informationsflüssen, beispielsweise durch das Internet der Dinge, künstliche Intelligenz, «Smart Cities» oder neue Mobilfunkstandards, stellt öffentliche und private Akteure, die für Kommunikationsinfrastrukturen verantwortlich sind, vor grosse Herausforderungen.

Diese Herausforderungen sind jedoch nicht neu. In der Vergangenheit haben grundlegende technologische Innovationen, von der Telegrafie und der Bahn bis zum Internet und Drohnen, das traditionelle Funktionieren von Kommunikationsorganisationen in Frage gestellt und strategische Neuausrichtungen gefordert.

Diese Beziehungen zwischen technologischen Innovationen und dem Gestalten von Kommunikationsinfrastrukturen, sind der Gegenstand des Symposiums, das im Februar 2020 stattfinden wird. Im Mittelpunkt sollen Bestrebungen zur gezielten Steuerung von Innovationen durch öffentliche und private Akteure stehen. Hierzu gehören die verschiedenen nationalen Post- und Telekommunikationsunternehmen, aber auch andere für Kommunikationsinfrastrukturen zuständige Stellen.

Da es sich bei Innovation oft um eine Art «Black Box» handelt, kann sie nur schwer «reguliert» oder «gesteuert» werden – was Unternehmen und Regierungen jedoch nicht daran gehindert hat, zu versuchen, den Lauf des technologischen Wandels in ihrem Sinne zu beeinflussen. Wobei zunächst ganz grundsätzlich gefragt werden muss, wo die verschiedenen Akteure Innovation im breiten Spektrum zwischen Erfindung und Vision sowie Utopie und Ideologie verorten. Die Frage nach dem Funktionieren dieser Prozesse von Steuerung und Adaption in Post- und Kommunikationsinfrastrukturen seit dem 19. Jahrhundert stellt ein wichtiges Erkenntnisinteresse der Konferenz dar.

Während solche Fragen bisher im Rahmen der Unternehmens- und Technikgeschichte berücksichtigt wurden, möchte die Konferenz den Blickwinkel auch um Beiträge aus anderen historischen Disziplinen erweitern, um der Vielfalt der sozialen, wirtschaftlichen, politischen, kulturellen oder technischen Aspekte Rechnung zu tragen, die das Innovationsmanagement beeinflusst haben. Beiträge zu nationalen Fallstudien, insbesondere solche zur Schweiz, dem Veranstaltungsort der Konferenz, sind ebenso willkommen wie Studien aus internationaler oder transnationaler Perspektive.

Im Rahmen einer Roundtable-Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Geschichtswissenschaft, Industrie, Management und Politik wird ausserdem diskutiert werden, welchen Beitrag die historische Analyse von technologischen Transformationsmomenten für das Innovationsmanagement der Gegenwart und Zukunft spielen könnte.

Beitragsvorschläge

Vorschläge für mögliche Beiträge – ein Abstract von max. 500 Wörtern sowie ein kurzer CV – können bis zum 30. Juni unter info@ahc-ch.ch eingereicht werden. Die Autoren werden über die Auswahl der Beiträge im August 2019 informiert. Die Beiträge können in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache eingereicht werden. Die Beiträge werden im Anschluss an die Konferenz in der Zeitschrift «Geschichte und Informatik / Histoire et Informatique» veröffentlicht.

Datum : 5.-6. Februar 2020
Veranstaltungsort : Museum für Kommunikation / Helvetiastrasse 16 / 3000 Bern

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Digital Humanities in der Schweiz: Plattformen und Datenbanken aus dem Bereich der Erforschung des langen 18. Jahrhunderts

Eine Übersicht über die Plattformen und Datenbanken aus dem Bereich der Erforschung des langen 18. Jahrhunderts entsteht aktuell unter http://www.sgeaj.ch/dh/.

Die Schweizerische Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts will damit Schweizer Projekten, die sich der Erforschung des Zeitraums 1650 bis 1850 widmen (Datenbanken, Repertorien, digitale Editionen, …), die Möglichkeit bieten, ihre Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung finden sich Informationen zu folgenden Projekten und Ressourcen:

Art et Démocratie (1789-1792) – F.-B. De Felice – Egodocuments.ch – Fleuron – hallerNet – Lavater – A Literary Tour de France – Lumières.Lausanne – Pestalozzi – Points de coutume neuchâtelois – Recueil helvétique (1798-1803) – Rousseauonline.ch – STN Online Database Archive – Tissot – Viatimages

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Zur Unterrepräsentation der Schweiz auf DH-Tagungen…

Aus seiner Sicht tragen die geringe Institutionalisierung der DH in Lehre und Forschung und die Förderpolitik des SNF, die «kleine» interdisziplinäre Projekte explizit ausschliesst, strukturell zur vorgefundenen Unterrepräsentation bei.

…findet sich auf dem DHd-Blog ein interessanter Artikel von Michael Piotrowski, Assistenzprofessor für DH an der Universität Lausanne und Co-Direktor des UNIL–EPFL Centers in Digital Humanities:

Wo ist die Schweiz?


Nachstehend eine Auflistung der Beiträge mit Schweizer Beteiligung auf der DHd-Konferenz, die letzte Woche in Mainz und Frankfurt stattfand:

  • Vom Text zum Bild und wieder zurück. Maria Christoforaki (Passau), Bernhard Bermeitinger (Passau), Simon Donig (Passau), Siegfried Handschuh (Universität St. Gallen) – Vortrag.
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Panel Geschichtstage 2019: Zur Kritik der digitalen Ökonomie

»Die Bedigung des Kapitals ist die Lohnarbeit.« Ausgehend von dieser Prämisse entwickelte Marx im 19. Jh. seine Mehrwerttheorie und darauf fussend die bekannteste Fundamentalkritik des kapitalistischen Systems. Als Grund für das Ausbleiben des im historischen Materialismus präsupponierten Zusammenbruchs des Kapitalismus wird oft angeführt, dass Mehrwert eben nicht nur durch menschliche Arbeit generiert werden könne. Immer häufiger wird selbiger heute von autonom ablaufenden Programmcodes und durch (Re-)Kombination von Daten gewonnen. War bis ins späte 20. Jh. der industrielle Fortschritt durch Effizienzsteigerungen im physischen Fabrikationsprozess gekennzeichnet, so dominieren im 21. Jh. unter den hinsichtlich Equity Value höchstbewerteten Unternehmen jene, bei denen materiell greifbare Produktionsmittel sekundär geworden sind. Quelle des Reichtums scheinen im Zeitalter der Digitalisierung Datenmengen zu sein sowie die Algorithmen, welche selbige auswerten. Wiewohl Marx’ Prophetien heute kaum mehr ernsthaft vertreten werden, bleiben andere Aspekte seiner Wirtschafts- und Sozialanalyse spannend und aktuell. So war Marx beispielsweise durchaus bewusst, dass Kapital kein Ding an sich ist, sondern dass es vielmehr als eine soziale Relation zwischen Klassen anzusehen ist, die durch die Welt der Dinge mediatisiert und in asymmetrischen Besitzverhältnissen reproduziert wird. Während damals der numerisch dominanten Arbeiterschaft die politisch-wirtschaftliche Macht und die Selbstentfaltung genommen wurde, indem eine geringe Zahl an Besitzbürgern deren Arbeitskraft viel zu billig für ihre Zwecke zu instrumentalisieren vermochte, aggregieren heute einige wenige Konzerne kostenlos und massenhaft persönliche Daten, die eigentlich dem Individuum gehören. Das Grundproblem ist also, ähnlich wie die soziale Frage im 19. Jh., hinreichend bekannt, die Möglichkeiten zur Remedur hingegen sind umstritten. Ebenso paralysiert wie abhängig gemacht sieht die Masse der Bevölkerung zu, wie der privilegierte Zugang zu Datenmengen als mächtigste Ressource der Gegenwart die Basis für künftige asymmetrische Reichtumsverhältnisse legt.

Im Rahmen des Panels sollen die angesprochenen Prozesse historisierend hinterleuchtet sowie prospektiv hinsichtlich ihrer Konsequenzen für Individuum und Gesellschaft analysiert werden. Welche Folgen werden Datamining oder errechnete Voraussagen des Userverhaltens auf uns alle haben? Wie gefährlich ist es für den sozialen Frieden, wenn Grossfirmen auf Basis von Algorithmen in sozialdisziplinierender Weise bestimmtes Verhalten honorieren oder stigmatisieren? Bedroht die künstliche Intelligenz ganze Berufszweige und führt dies zu neuen Formen der Arbeitslosigkeit? Bewirkt die Digitalisierung eine Selbstentfremdung des Menschen, ähnlich wie die Fabrikarbeit im 19. Jh.? Braucht es gar eine wie auch immer geartete Revolution, um die Freiheit des Einzelnen als Voraussetzung für eine freie Gesellschaft zu bewahren? Oder sind das nur Drohkulissen, die sich wie das marxistische Schreckgespenst eines Zusammenbruchs des Kapitalismus irgendwann in Luft auflösen werden?

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Call for papers: Le temps long des réseaux sociaux numériques

Appel à contributions

Dossier pour Le Temps des Médias. Revue historique (numéro 31, parution en 2018)

Le temps long des réseaux sociaux numériques
Coordonné par
Frédéric Clavert, Martin Grandjean et Cécile Méadel

Le 15 janvier 2009, un avion de l’US Airways amerrit en urgence au large de New York. Parmi les passagers et l’équipe de bord, tous sains et saufs, plusieurs ont, encore depuis les bateaux de secours, publié leurs photographies sur Twitter ou Flickr. Ainsi, les membres de ces plateformes «sociales» en ligne ont-ils pu être informés de l’événement avant que presse et télévision ne puissent le relater.

Dans ce cas symbolique, les réseaux sociaux numériques ont favorisé la diffusion d’informations. Leur orientation de plus en plus affirmée vers la circulation de l’information transforme ces réseaux en médias, avec des moyens et une infrastructure techniques (Internet, le web et les réseaux sociaux numériques eux-mêmes) qui permettent à leurs membres de participer non seulement à la diffusion mais également à la création et à la mise en forme de ces informations.

Les aspects massifs des réseaux sociaux numériques en ligne – Facebook compte 1,5 milliard d’«utilisateurs» – d’une part et la rapidité de circulation de l’information que Dominique Boullier a décrit comme des «vibrations» intenses et brèves d’autre part poussent des utilisateurs et observateurs de ces plateformes à verser dans le vocabulaire révolutionnaire, coutumier des entreprises de nouvelles technologies. Si la (relative) nouveauté des technologies utilisées par les réseaux sociaux numériques est bien documentée, celle, souvent implicitement considérée comme évidente, des pratiques des utilisateurs/acteurs – réseaux, collectifs ou communautés – de ces services dans les modes d’émergence et de circulation de l’information l’est moins.

Ce dossier du Temps des médias souhaite mettre au centre de sa démarche une série de questionnements touchant à l’interaction entre (nouvelles) technologies, rythmes ou formats de l’information et (nouveaux) acteurs. Comment et sous quelles conditions l’émergence de nouvelles technologies ou la transformation de technologies existantes agissent-elles sur les rythmes de l’information et font-elles apparaître de nouveaux acteurs? Pour répondre à ces questions, et si le cas des réseaux sociaux numériques est considéré comme emblématique de nouveaux modèles de production et de circulation des informations, ce dossier s’appuiera sur une démarche qui accordera une attention particulière aux approches diachroniques en interrogeant d’autres médias, d’autres technologies, d’autres réseaux, d’autres communautés d’hier et aujourd’hui. À titre d’exemple, nous pouvons évoquer le rôle de l’invention et, surtout, du perfectionnement de l’imprimerie conjugué au rôle de membres du clergé dans la diffusion des 95 thèses de Martin Luther qui, d’après Elizabeth Eisenstein, a pu atteindre 300 000 personnes en trois ans.

Cette approche diachronique nous permettra de réintroduire le temps long dans l’étude des réseaux sociaux numériques, sans nécessairement négliger des temporalités plus courtes.

Il s’agira donc d’analyser des moments de transformation et/ou d’accélération de la circulation de l’information, avec production massive ou significative (relativement à la configuration technologique et culturelle d’une époque) de nouvelles, à des moments où les destinataires de l’information collaborent ou participent à son élaboration ou à sa circulation, à des moments où ces mutations exercent un rôle plus ou moins déterminant dans les modes de fonctionnement des médias. Dans quelle mesure l’émergence d’une technique a-t-elle déjà favorisé la mise en place de médias dits sociaux ? L’histoire d’Internet et surtout celle du web devront également être pris en compte, tout comme la place et le rôle de Facebook ou Twitter. Les années 2000 – l’éclatement de la bulle spéculative des « dotcom » suivie de l’émergence de la notion de web 2.0 – sont empreintes d’une narration de la rupture lorsque l’on parle, notamment, du web. Cette rupture-là devra aussi être discutée, non nécessairement pour la mettre en cause, mais aussi pour, comparée au temps long, en faire émerger les principales caractéristiques.

Modalités pratiques

Les propositions devront être adressées à frederic.clavert@unil.ch avant le 15 juin 2017 (titre, mots-clés, résumé en 3 000 signes maximum, affiliation) ; les réponses seront adressées aux auteurs au plus tard dans la première quinzaine de juillet. Les articles (35 000 signes) devront être remis le 31 octobre 2017 pour expertise et relecture. La publication est prévue pour le mois de juin 2018.

Coordinateurs du numéro

Frédéric Clavert, frederic.clavert@unil.ch
Martin Grandjean, martin.grandjean@unil.ch
Cécile Méadel, cecile.meadel@u-paris2.fr

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Call for papers: Computer Networks Histories: Local, National and Transnational Perspectives

International Conference – Computer Networks Histories: Local, National and Transnational Perspectives 14-15 December 2017 Lugano, Switzerland

Organizers
Association Histoire & Informatique Suisse – Bern
IMeG Institute of Media and Journalism, Università della Svizzera italiana – Lugano

Aims and scope
Recently several works in the fields of Internet Studies, Science and Technology Studies, and Media Studies have stressed the importance of early local, national and transnational computer networks histories for a deeper understanding of technological and social change in contemporary societies.

This two-day conference has a triple aim.
First, gathering scholars and researchers from a variety of disciplines working on theoretical and empirical analysis of computer network histories.
Second, providing a wide perspective on these histories, including case studies from Asia, Africa, Latin America, and Oceania as well as international organizations dealing with the control and management of networks: this interdisciplinary and international debate could be useful to compare worldwide experiences and to provide new frames on this topic.
Third, the conference aims to develop new frameworks and a space of discussion on the historical role of computer networks, representing the starting point of an international community of scholars.

Potential topics may include, but are in no way limited to, the following:

  • The origins and development of computer networks under a local, national, international, or transnational perspective;
  • Political, economic, and cultural representations of computer networks in Western and Eastern cultures;
  • Comparative analysis of early and late networks;
  • Physical infrastructures and materiality of computer networks;
  • The political economy of national digital infrastructures;
  • Histories of the digitalization of analogic networks;
  • The history of failed and forgotten computer networks projects;
    The influence of early computer networks on the development of the Internet and of the World Wide Web;
  • The cultural and social history of computer networks communities (e.g. communitarian networks, academic networks, professional networks, civic networks).

All the authors are invited to send an abstract of a max 500 words and a short bio by February 28, 2017 to nethistories@gmail.com. All invited speakers interested in publish their papers in the journal revue Histoire et Informatique will be asked to send a paper of max 5000 words by October 31, 2017.

Conference venue
The two-day conference will take place in Lugano, Switzerland, hosted by the Faculty of Communication Sciences of USI – Università della Svizzera italiana. The organizing committee comes from a collaboration between the Institute of Media and Journalism (IMeG) of USI and the Association Histoire & Informatique Suisse of Bern.

Travel grants
A limited number of travel grants may be available for participants without access to other financial resources. To request travel funding, please add to your proposal the motivation of your request and an estimate of the needed budget.

Deadlines

  • 28 February 2017 Deadline for abstract submission
  • 31 March 2017 Notification of acceptance
  • 31 October 2017 Short papers (max 5000 words) to be delivered
  • 14-15 December 2017 2-days conference

 

Keynote speakers
Hu Yong
is a professor at Peking University’s School of Journalism and Communication, and a well-known new media critic and Chinese Internet pioneer.

Hu Yong is a founding director for Communication Association of China (CAC) and China New Media Communication Association (CNMCA). His publications include Internet: The King Who Rules, the first book introducing the Internet to Chinese readers, and The Rising Cacophony: Personal Expression and Public Discussion in the Internet Age, documenting major transformations in the Chinese cyberspace.
http://sjc.pku.edu.cn/English.aspx
Tweet @huyong

Benjamin Peters is Associate Professor in the Department of Communication at the University of Tulsa and affiliated fellow at the Information Society Project at Yale Law School. His research focuses on the cultural history and social theory of digital media, with emphases on the former Soviet Union and the West.

Professor Peters has recently published two books: Digital  Keywords: A Vocabulary of Information Society & Culture (Princeton University Press) and How Not to Network a Nation: The Uneasy History of the Soviet Internet (MIT Press) in which he offers an account of the Soviet Union’s failed attempts to construct their own national computer networks for civilians during the height of the Cold War tech race.
https://petersbenjamin.wordpress.com/
Tweet @bjpeters

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Panel „Le pouvoir des algorithmes“ – Lausanne, 9 juin 2016

Dans le cadre des 4e Journées suisses d’histoire, l’association Histoire et Informatique organise un panel sur le thème „Le pouvoir des algorithmes. Technologies numériques et rapports de force aux XXe-XXIe siècles.“

Le panel aura lieu le jeudi 9 juin 2016 à 9h15, à l’université de Lausanne (Bâtiment Anthropole, salle 3077).

Le panel comprend les interventions suivantes:

Ces interventions feront l’objet d’une publication dans le prochain volume (Vol. 20, 2017) de la revue Histoire et Informatique.

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Assemblée générale 2016

L’association Histoire et Informatique tiendra son assemblée généale 2016 le samedi 11 juin 2016 à 12h30 à l’université de Lausanne (Bâtiment Anthropole, salle 2013).

L’ordre du jour est le suivant:
1. Begrüssung / Bienvenue
2. Wahl der Stimmenzähler/-innen / Election des scrutateurs/ scrutatrices
3. Abnahme des Protokolls der Generalversammlung vom 20.11.2015 des Vereins Geschichte & Informatik in Bern / Acceptation du procès-verbal de la dernière AG de Berne du 20.11.2015
4. Jahresbericht 2016 / Rapport d’activité 2016
a. Panel Journées suisses d’histoire
b. Revue Histoire et Informatique volume 20
5. Jahresrechnungen 2015 / Comptes 2015
6. Berichte des Revisors (Marco Jorio) / Rapports du vérificateur des comptes (Marco Jorio)
7. Statutenrevision / Révision des statuts
8. Austritte, Wahlen / Démissions, Elections
a. Rücktritte / Démissions
b. Neue Beisitzer / Nouveaux membres
c. Wahl des Vorstandes / Election du comité
9. Diverses / Divers

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Generalversammlung / Assemblée générale

Am Freitag, den 20. November 2015, findet unsere jährliche Generalversammlung um 17:30 in Bern, UniS (Schanzeneckstrasse 1), statt. Mitglieder und interessierte sind alle willkommen.

Die Versammlung findet direkt in Anschluss an die Digital Humanities Tagung der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, die an diesem Tag in der Aula 003 dieses Gebäude stattfindet.

Vendredi 20 novembre 2015, l’Assemblée générale annuelle de notre association aura lieu à 17h30 à Berne, bâtiment de l’université UniS, Schanzeneckstrasse 1. Les membres et toutes les personnes intéressées sont les bienvenues.

L’assemblée a lieu directement après la fin du colloque Digital Humanities de l’Académie suisse des sciences humaines et sociales, qui prend place ce même vendredi dans l’aula 003 de ce bâtiment.

Traktanden / Ordre du jour

  1. Begrüssung / Bienvenue
  2. Wahl der Stimmenzähler/-innen / Election des scrutateurs/ scrutatrices
  3. Abnahme des Protokolls der Generalversammlung vom 10.12.2013 des Vereins Geschichte & Informatik in Bern / Acceptation du procès-verbal de la dernière AG/GA de Berne du 10.12.2013
  4. Jahresbericht (2014-2015) / Rapport d’activité (2014-2015)
    • Publikation Vol. 18-19 / Publication Vol. 18-19
    • Blog
    • Neuer Vertrag mit der SGG / Nouveau contrat avec la SSH
  5. Rechnung 2015 und Budget 2016 / Comptes 2015 et budget 2016 (Mario Aeby)
  6. Bericht des Revisors / Rapport du réviseur des comptes (Marco Jorio)
  7. Austritte, Wahlen / Démissions, Elections
  8. Künftige Aktivitäten / Futures activités
  9. Diverses / Divers
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Hin zum digitalen Cappelli – HaCkapelli

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Unter dem Titel „Ad fontes Cappelli Hackathon“ läuft seit Ende September das Vorhaben, Adriano Cappellis Lexicon abbreviaturarum unter Mithilfe des interessierten Publikums ins digitale Medium zu transportieren. Das „Wörterbuch lateinischer und italienischer Abkürzungen, wie sie in Urkunden und Handschriften besonders des Mittelalters gebräuchlich sind; dargestellt in über 14000 Zeichen, nebst einer Abhandlung über die mittelalterliche Kurzschrift, einer Zusammenstellung epigraphischer Sigel, der alten römischen und arabischen Zählung und der Zeichen für Münzen, Masse und Gewichte“ – so der deutsche Volltitel der zweiten Auflage – wurde 1899 veröffentlicht und danach schnell zum unabdingbaren Standardwerk der Mittelalterforschung.

Durch das Projektteam von „Ad fontes“ sowie eine wachsende Zahl an Beta-Testern und Interessierten wurden in der Zwischenzeit bereits fast ein Sechstel der Abkürzungen transkribiert und die verwendeten Abkürzungszeichen graphisch verortet. Es bleibt aber viel zu tun und jede Hilfe ist willkommen.

Auf der Seite http://www.adfontes.uzh.ch/cappelli findet sich eine hilfreiche Anleitung und nach der Registrierung steht der Mitarbeit nichts entgegen.

HaCkapelli

HACKAPPELLIUm dem Projekt zusätzliche Schubwirkung zu verleihen, findet am 22. Oktober in Zürich zwischen 14:00 und 23:00 Uhr der HaCkapelli-Hackathon statt, an welchem möglichst viele Abkürzungen transkribiert und kategorisiert werden sollen. Der Anlass findet im Hauptgebäude der Universität Zürich, KO2-F-153, statt und die OASE des Historischen Seminars wird zur Verpflegungsstätte mit Essen und Trinken. Computer stehen bereit, aber selbstverständlich können auch eigene Rechner mitgebracht werden.

Während des Hackathons berichten die folgenden Referentinnen und Referenten über ihre aktuellen digitalen Projekte:

  • Erik Hasselberg, 14:00 :
    Einführung in «Ad fontes»
  • Basil Vollenweider, 15:00:
    App fontes – die App für’s Archiv
  • Eliane Kurmann, 15:30:
    Afrika im Fokus – Fotografie in «Ad fontes»
  • Thomas Bruggmann, 16:00 :
    Urkundenbücher im Netz: Das Bündner und das Liechtensteinische Urkundenbuch
  • André Bruggmann, 16:30 :
    Geographisch-interaktive Darstellung des HLS
  • Rainer Hugener, 17:00:
    Rechtsquellen im Netz. Neue Präsentationsformen, Zugänge und Kooperationen
  • Infoclio, 17:30:
    Compas – eine Ressource für Studierende
  • Natalia Korchagina, 18:00:
    Automated recognition of temporal information in Swiss law sources
  • Erik Hasselberg, 18:30:
    Cappelli & Digital Humanities – Neue Perspektiven
  • Pascale Sutter/Bernhard Ruef, 19:00:
    Ontologien in Rechtsquellen
  • Rezia Krauer, 19:30:
    Das Chartularium Sangallense und monasterium.net
  • Jonas Schneider, 20:00:
    HLS und GIS
  • Jolanda Hunziker, 20:30:
    App fontes – die App für’s Archiv

Weitere Informationen zum Projekt und zum Anlass finden sich unter http://www.adfontes.uzh.ch/1000.php und http://www.adfontes.uzh.ch/capelli.

Nach der Erfassung werden die insgesamt rund 14’000 Abkürzungen mittels elaborierter Abfragemöglichkeiten durchsuchbar sein, so dass sich auch nur partiell lesbare Zeichenfolgen erfolgreich entziffern lassen sollten. Zudem ist ein Einsatz in der hier bereits früher vorgestellten App fontes sowie die Offenlegung des Datensatzes zur Nachnutzung geplant. Begrüssenswert ist weiterhin, dass das Projekt nach der Erfassung Cappellis Abkürzungen nicht zu geruhen gedenkt, sondern bereits an die Aufnahme und Systematisierung zusätzlicher Abkürungen denkt, etwa deutsch- und französichsprachiger Kurzformen.

Die Mithilfe an dieser wertvollen Ressource wird sich zweifellos lohnen!

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