Neu erschienen: Nach Feierabend – Peter Haber und Digital Humanities

Die aktuelle Nummer des Zürcher Jahrbuchs für Wissensgeschichte zum Thema Digital Humanities ist soeben erschienen. Darin findet sich unter anderem der Artikel „Google-Syndrom – Phantasmagorien des historischen Allwissens im World Wide Web“  unseres Kollegen Peter Haber. Peter war Ende April dieses Jahres nach langer Krankheit verstorben. Der Text erschien erstmals 2004 „Geschichte und Informatik (15): Vom Nutzen und Nachteil des Internet für die historische Erkenntnis. Version 1.0„. 

digital_him_nachfZudem in „Nach Feierabend“: Schlaue Maschinen. Peter Habers kritische Medienwissenschaft und unsere Lage im Netz heute von Philipp Sarasin; ein Nachruf auf Peter Haber.

Das Zürcher Jahrbuch für Wissensgeschichte wird von David Gugerli, Michael Hagner, Caspar Hirschi, Andreas B. Kilcher, Patricia Purtschert, Philipp Sarasin und Jakob Tanner herausgegeben. Die einzelnen Artikel sind online beim „diaphnes“ Verlag verfügbar:

– Philipp Theisohn Verteidigung der Paraphrase. Das Wiedererzählen und die Krise der Geisteswissenschaften.
– Niels-Oliver Walkowski: Text, Denken und E-Science. Eine intermediale Annäherung an eine Konstellation.
– Max Stadler: Der Geist des Users. Oder: vom Ende des »Boole’schen Traums«.
– Philippe Wampfler: »online first«. Geisteswissenschaften als Social Media.
– Tobias Hodel: Das kleine Digitale. Ein Plädoyer für Kleinkorpora und gegen Großprojekte wie Googles Ngram-Viewer.
– Omar W. Nasim: Was ist historische Epistemologie?
– Nathalie Dietschy, Claire Clivaz, Dominique Vinck: Ein digitales Kulturobjekt. Der Fall der »Restaurierung« des Ecce homo von Borja.
– Alfred Messerli: Neue und neueste Versuche einer allgemeinen Erzähltheorie. Zu Fritz Breithaupts und Albrecht Koschorkes Studien.
– Peter Haber: »Google-Syndrom«. Phantasmagorien des historischen Allwissens im World Wide Web.
– Philipp Sarasin: Schlaue Maschinen. Peter Habers kritische Medienwissenschaft und unsere Lage im Netz heute.
– Michael Hagner, Caspar Hirschi: Editorial.

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