Appel à contributions “La visualisation des données entre recherche locale et connexions globales”, Troisièmes Journées suisses d’histoire

La visualisation des données connaît ces dernières années une véritable rennaissance, y compris dans les sciences historiques. Les diagrammes statiques d’hier ont cédé la place à des applications graphiques multimédia et polyvalentes, et les données disponibles croissent très rapidement grâce à leur standardisation accrue et à leur mise en réseau à l’échelle globale. 

Cette tendance est accélérée par la combinaison de divers facteurs: le recours massif à la puissance de calcul des ordinateurs pour la production, la gestion et mise en réseau des données numériques provoque une explosion du nombre de données, y compris dans la recherche. Ces données peuvent être visualisées, évaluées et de publiées sur le web grâce à des logiciels dédiés. Les outils qui permettent la visualisation sont, à premier abord, de plus en plus facile à utiliser. A cette acclération des aspects pratiques ne répondent que de timides avancées dans les domaines de la théorie et la méthode historique. Comment ces changements peuvent-ils être utilisés concrètement dans la recherche historique ? Quelle conséquences ont-ils sur les méthodes de recherche ?

En plus des présentations déjà programmées, nous recherchons des contributions qui abordent ces questionnements au niveau théorique et/ou empirique, et qui problématisent la question de la visualisation des données entre recherche locale et connexions globales.

Le Panel comprendra la présentation des différents exposés et une discussion collective sur les problèmes et les bonnes pratiques en matière de visualisation. En plus des présentations, nous offrons la possibilité de publier les contributions dans le prochain numéro de la revue „Histoire et Informatique“.

Nous invitons les personnes intéressées à soumettre leur proposition sous la forme d’un abstract de max. 250 mots accompagné d’une brève notice biographique par mail à l’adresse: info@ahc-ch.ch. Date pour l’envoi des proposition: 6 mai 2012.

Plus d’informations:
http://www.geschichtstage.ch/panel/105/visualisierung-von-daten-zwischen-lokaler-forschung-und-globaler-vernetzung

Veröffentlicht unter Digital Humanities | 1 Kommentar

Call for Papers “Visualisierung von Daten zwischen lokaler Forschung und globaler Vernetzung” an den 3. Schweizerischen Geschichtstagen

Die Visualisierung von Daten erlebt in den letzten Jahren auch in den Geschichtswissenschaften eine Renaissance. Aus vormals statischen Diagrammen sind heute vielfältig einsetzbare multi-mediale Graphiken geworden, deren Datengrundlage durch sich verstärkende Standardisierungstendenzen rasant wächst und global austausch- sowie vernetzbar geworden ist.

Diese Entwicklung wird durch ein Wechselspiel unterschiedlicher Faktoren beschleunigt: Der massive Einsatz von Rechnerleistung zur Produktion, Verwaltung und Vernetzung von digitalen Daten lässt nicht nur deren Mengen innerhalb von Forschungsprojekten anwachsen. Sie werden durch den gezielten Einsatz von Software visualisiert, ausgewertet und online publiziert und die tools, die zur Visualisierung genutzt werden können sind – auf den ersten Blick – immer einfacher zu bedienen. Dieser Beschleunigung auf praktischer Ebene stehen auf theoretisch-methodischer Ebene bisher weniger Überlegungen gegenüber, wie dieser Wandel konkret für die historische Forschung genutzt werden kann und welche methodischen Konsequenzen sich daraus ergeben.

Zusätzlich zu den bisher vorgesehenen Referaten suchen wir weitere Beiträge, die sich diesem Problemfeld auf theoretischer und/oder empirischer Ebene nähern und die Möglichkeiten der Datenvisualisierung zwischen lokaler Forschung globaler Vernetzung zeigen und problematisieren. Das Panel soll nicht nur Raum für die jeweils  Präsentationen geben, sondern insbesondere auch im Rahmen einer gemeinsamen Diskussion die Gelegenheit zur Darstellung von Problemen und best-practice-Lösungen bieten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit die Beiträge des Panels in einem der kommenden Bände der Zeitschrift „Geschichte und Informatik“ zu publizieren.

Wir freuen uns über Vorschläge für Beiträge mit einem Abstract von max. 250 Wörtern und kurzen Angaben zur eigenen Person an: info@ahc-ch.ch.
Deadline ist der 6. Mai 2012.

Weitere Informationen:
http://www.geschichtstage.ch/panel/105/visualisierung-von-daten-zwischen-lokaler-forschung-und-globaler-vernetzung
Veröffentlicht unter Digital Humanities, Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Day of Digital Humanities 2012

Le 27 mars 2012 aura lieu la troisème édition du Day of Digital Humanities, une initiative internationale coordonnée par centernet qui vise à rassembler et faire connaître la communauté des humanités numériques.

Le principe est simple: une fois inscrit, chaque participant se voit attribuer un blog. Le 27 mars 2012, tous les participants racontent leur journée sur ce blog, produisant ainsi un instantané des activités dans le domaine des Digital Humanities en ce jour précis.

Le nombre des participants s’est élevé à 240 l’année dernière, dont trois en Suisse, et il sera probablement plus important cette année.
Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

“Wissensorganisation und Literaturverwaltung” – Jahresthema der E-Learning-Koordination der Philosophischen Fakultät UZH

Am 16. Januar wurde das Jahresthema 2012 der E-Learning-Koordination der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich lanciert. Ein Jahr lang stehen nun “Wissensorganisation und Literaturverwaltung” im Mittelpunkt. In zahlreichen Hands-on workshops können konkrete Einsatzbereiche kennen gelernt werden:
http://www.phil.uzh.ch/fakultaet/elearning/angebot/workshops.html

Aktuelle Informationen dazu gibt’s im Blog der E-Learning-Koordination:
http://blogs.uzh.ch/elkphilfak/

Und ein Mitschnitt der Eröffnungsveranstaltung findet sich hier:
https://cast.switch.ch/vod/clips/p2azwb0o7/flash.html
Veröffentlicht unter Literaturverwaltung, Veranstaltungen | Hinterlasse einen Kommentar

Ausstellung “DISPARITION PROGRAMMÉE” im Musée Bolo



Ab dem 10. November 2011 präsentiert das “Musée Bolo” (www.memoires-informatiques.org, Collection Yves Bolognini, Les amis du Bolo’s Computer Museum) die neu gestaltete Aussetllung “DISPARITION PROGRAMMÉE” ETH / EPFL Lausanne. Ein Team von begeisterten Computerfachleuten zeigt anhand originaler Computerartefakte Einblicke in die Geschichte der Computer und der Informatik. Zudem ermöglicht die Ausstellung mittels fünf unterschieldich konzipierter Zungänge unerwartet akutelle Perspektiven der “Informationsgesellschaft.

Vernissage: Mittwoch 9. Novembre 2011, 17h30 im Forum Rolex, Rolex Learning Center, EPFL Musée Bolo EPFL – École Polytechnique Fédérale de Lausanne Bâtiment INF Station 14 1015 Lausanne www.bolo.ch
Veröffentlicht unter Digital Humanities, Exhibitions - Austellungen, History of Computing, Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Jahrestagung und Generalversammlung G&I – Congrès annuel et assemblée générale de H&I



Einladung zur Jahrestagung und Generalversammlung des Vereins für Geschichte und Informatik 2011 Jahrestagung am 11. und 12. November 2011 an der Universität Lausanne

Zusammen mit Infoclio, hist-net und dem Schweizerischen Bundesarchiv führen wir unsere Jahrestagung 2011 als THATCAMP zum Thema „Digital History“ und „Digital Humanities“. Das international bereits erprobte und erfolgreiche Format einer sogenannten „partizipativen un-conference“ scheint uns eine ideale Plattform zu bieten, um über Fragen der „Digital History“ ins Gespräch zu kommen.

Generalversammlung 2011 – Assemblée génerale 2011 Die Generalversammlung findet am 12. November im Rahmen des THATCamps 2011 in Lausanne statt. Traktanden – Ordre du Jour: 1. Abnahme des Protokolls der ausserordentlichen Generaversammlung vom 02.07.2010 in Bern / Acceptation du procès-verbal de la dernière extraordniare AG/GA de Berne du 02.07.2010 2. Jahresbericht (Juli 2010 – September 2011) / Rapport d’activité (juillet 2010 – septembre 2011) 3. Rechnung 2010 und Budget 2011 / Comptes 2010 et budget 2011 4. Bericht des Revisors / Rapport du réviseur des comptes 5. Austritte, Wahlen / Démissions, Elections 6. Zukunft des Vereins  / L’avenir de l’Association 7. Diverses / Divers
Veröffentlicht unter Digital Humanities, Unconference, Veranstaltungen | Hinterlasse einen Kommentar

Simplicissimus digital

Die erste Ausgabe der politisch-satirischen Wochenschrift Simplicissimus erschien 1896. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich zur wichtigsten Plattform für künstlerisch und literarisch aktive Zeitgenossen.



Kopfzeile der ersten Simplicissimusausgabe “Ihr Name steht für die antiklerikale, antifeudale und fundamentaldemokratische Auseinandersetzung mit der Innen- und Außenpolitik des Kaiserreichs und der Weimarer Republik ebenso wie für pointierte Mentalitätskritik am deutschen Normalbürger, «Michel»”.  Die nationalsozialistische Gleichschaltung betrifft jedoch ab 1933 auch den Simplicissimus und führt auf redaktioneller und inhaltlicher Ebene zu Anpassungen, wodurch die Bissigkeit und das Unbequeme der Beiträge verloren geht. Die “Simplicissimus 1896 bis 1944 Online-Edition” – unter der Leitung der Klassik Stiftung Weimar – kann als ein durchaus gelungenes Digitalisierungsprojekt mit hoher Sensibilität im Bereich qualitativer Erschliessung historischer Quellen bezeichnet werden. In einem ersten Schritt wurden die einzelnen Ausgaben der Wochenschrift digitalisiert. Anschliessend versah man den Inhalt mit einem Begriffsregister, dass “alle erwähnten Personen, Geographika und Institutionen, historisch bedeutsame Ereignisse und thematische Stichworte” beinhaltet. Dieses Bestreben war für die vollständige inhaltliche Erschliessung eine Notwendigkeit und macht dieses Digitalisierungsprojekt so einzigartig. Als technische Lösung wird ein Apache-Webserver eingesetzt, dessen Webanwendungen basieren auf Typo3 unter Verwendung von MySQL und PHP.


Reklame: Zeichnung von Theodor Heine, 1928 (Jg. 33), Heft 4, S. 41.



Titelbild: Dernburgs Abschied – 1910 (Jg. 15), Heft 13; Zeichner: Theodor Heine. Ein Besuch empfiehlt sich: www.simplicissimus.info

Veröffentlicht unter Datenbanken, Digital Humanities, Digitalisierungsprojekte | Hinterlasse einen Kommentar

Lektüreempfehlung: Digital Past – Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter.


Unter dem Titel “Digital Past: Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter” erschien diesen Herbst im Oldenburg Verlag die 184 Seiten starke Kurzform der Habilitationsschrift von Peter Haber. Die nachstehende Kapitelstruktur verspricht eine spannende wissenschaftliche Lektüre in der “specie rara” der deutschsprachigen digital humanities:
- Das Internet der Geschichte
- Ordnung und Unordnung, Archiv und Vergessen
- Das Google-Syndrom und die Heuristik des Suches
- Die Historische Methode im 21. Jahrhundert
- Geschichte und Geschichtswissenschaft 2.0

Peter Haber: Digital Past. Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter München 2011 (Oldenbourg), 184 Seiten, ca. € 29,80 [D].  

Hinweis: Treffen Sie Peter Haber am THATCamp Switzerland am 11. und 12. November in Lausanne.
 

Veröffentlicht unter Digital Humanities | Hinterlasse einen Kommentar

History is straight / Alan Turing was gay

L’artiste contemporain danois Henrik Olesen était cet été l’invité du Kunstmuseum de Bâle qui lui consacrait une exposition monographique. Son travail abonde de références au monde de l’informatique, comme l’affiche de l’exposition, sur laquelle on peut lire le nom d’Alan Turing, suivi d’un point d’exclamation, comme pour revendiquer la mémoire du personnage. Alan Turing (1912-1954) est un mathématicien anglais souvent évoqué comme le “père de l’informatique”. Ses travaux de logique symbolique sur les modèles abstraits de fonctionnement des machines de calcul, publiés dans les années 1930, ont ouvert la voie aux systèmes de programmation et aux débuts de l’informatique. Turing est également célèbre pour avoir déchiffré le code de la machine Enigma, utilisée par les Nazis pour crypter leurs communications de guerre.

Henrik Olesen - "Alan Turing" - 2011

Une facette moins connue d’Alan Turing, relevée par Olensen dans son exposition, est son homosexualité qui lui valut une fin tragique dans l’Angleterre des années 1950. Accusé d’un rapport homosexuel, puis condamné pour indécence en 1952, il est forcé de se soumettre à un traitement hormonal pour “traiter” sa libido (Des milliers d’homosexuels subirent le même sort en Grande Bretagne et aux États-Unis). Exclu de ses activités de recherche, il se suicide deux ans plus tard avec une pomme empoisonnée au cyanure. Une des images de Henrik Olesen représente cette pomme superposée sur le visage d’Alan Turing, comme pour rappeler son destin tragique marqué par la longue histoire des persécutions contre les homosexuels. C’est d’ailleurs le deuxième thème qui traverse l’exposition d’Olensen: l’homophobie, la répression de l’homosexualité, son exclusion systématique des grands récits. Olesen s’insurge dans un autoportrait (?) qui dénonce le genre de la mémoire historique : “History is straight”.

Henrik Olesen - "History is straight" - 2010

Alan Turing est aujourd’hui un personnage dont la mémoire publique est en réhabilitation. L’essor récent de l’histoire de l’informatique a porté sa figure sur le devant de la scène. En 2009, des milliers de personnes signent une pétition demandant des excuses publiques au gouvernement britannique pour le sort subi par Alan Turing. Gordon Brown répondra à leur demande, en faisant de lui un héros de guerre et une victime de l’homophobie dans un discours la même année. L’année 2012 marquera le centenaire de la naissance d’Alan Turing. Des manifestations commémoratives sont prévues dans le monde entier, recensées sur le site Alan Turing Year (voir aussi @AlanTuringYear).
Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Neue Förderlinie für Digital Humanities in den USA

Im Vergleich zum deutschsprachigen Raum sind die Digital Humanities in den USA institutionell bereits recht gut an den Universitäten etabliert. Dies zeigt nicht zuletzt auch eine neue Förderlinie für DH-Projekte, die heute vom Office of Digital Humanities (sic!) des National Endowment for the Humanities vorgestellt wurde. Zusätzlich zur bisherigen Förderung, die in erster Linie auf Startups zielte, werden nun auch laufende Projekte unterstützt und somit deren Etablierung und Weiterentwicklung gestärkt. Die Förderhöhe liegt zwischen 100 000 und 350 000$. Grundlegende Kriterien für die Auswahl sind konkrete Pläne zur Sicherung der Nachhaltigkeit des Projekts und zum Datenmanagement. Mehr Informationen gibt es hier: http://www.neh.gov/ODH/ODHUpdate/tabid/108/EntryId/162/Announcing-a-New-Grant-Program-Digital-Humanities-Implementation-Grants.aspx
Veröffentlicht unter Digital Humanities, Fördermöglichkeiten | Hinterlasse einen Kommentar