Generalversammlung / Assemblée générale

Am Freitag, den 20. November 2015, findet unsere jährliche Generalversammlung um 17:30 in Bern, UniS (Schanzeneckstrasse 1), statt. Mitglieder und interessierte sind alle willkommen.

Die Versammlung findet direkt in Anschluss an die Digital Humanities Tagung der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, die an diesem Tag in der Aula 003 dieses Gebäude stattfindet.

Vendredi 20 novembre 2015, l’Assemblée générale annuelle de notre association aura lieu à 17h30 à Berne, bâtiment de l’université UniS, Schanzeneckstrasse 1. Les membres et toutes les personnes intéressées sont les bienvenues.

L’assemblée a lieu directement après la fin du colloque Digital Humanities de l’Académie suisse des sciences humaines et sociales, qui prend place ce même vendredi dans l’aula 003 de ce bâtiment.

Traktanden / Ordre du jour

  1. Begrüssung / Bienvenue
  2. Wahl der Stimmenzähler/-innen / Election des scrutateurs/ scrutatrices
  3. Abnahme des Protokolls der Generalversammlung vom 10.12.2013 des Vereins Geschichte & Informatik in Bern / Acceptation du procès-verbal de la dernière AG/GA de Berne du 10.12.2013
  4. Jahresbericht (2014-2015) / Rapport d’activité (2014-2015)
    • Publikation Vol. 18-19 / Publication Vol. 18-19
    • Blog
    • Neuer Vertrag mit der SGG / Nouveau contrat avec la SSH
  5. Rechnung 2015 und Budget 2016 / Comptes 2015 et budget 2016 (Mario Aeby)
  6. Bericht des Revisors / Rapport du réviseur des comptes (Marco Jorio)
  7. Austritte, Wahlen / Démissions, Elections
  8. Künftige Aktivitäten / Futures activités
  9. Diverses / Divers
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Hin zum digitalen Cappelli – HaCkapelli

cappelli_farbcode

Unter dem Titel „Ad fontes Cappelli Hackathon“ läuft seit Ende September das Vorhaben, Adriano Cappellis Lexicon abbreviaturarum unter Mithilfe des interessierten Publikums ins digitale Medium zu transportieren. Das „Wörterbuch lateinischer und italienischer Abkürzungen, wie sie in Urkunden und Handschriften besonders des Mittelalters gebräuchlich sind; dargestellt in über 14000 Zeichen, nebst einer Abhandlung über die mittelalterliche Kurzschrift, einer Zusammenstellung epigraphischer Sigel, der alten römischen und arabischen Zählung und der Zeichen für Münzen, Masse und Gewichte“ – so der deutsche Volltitel der zweiten Auflage – wurde 1899 veröffentlicht und danach schnell zum unabdingbaren Standardwerk der Mittelalterforschung.

Durch das Projektteam von „Ad fontes“ sowie eine wachsende Zahl an Beta-Testern und Interessierten wurden in der Zwischenzeit bereits fast ein Sechstel der Abkürzungen transkribiert und die verwendeten Abkürzungszeichen graphisch verortet. Es bleibt aber viel zu tun und jede Hilfe ist willkommen.

Auf der Seite http://www.adfontes.uzh.ch/cappelli findet sich eine hilfreiche Anleitung und nach der Registrierung steht der Mitarbeit nichts entgegen.

HaCkapelli

HACKAPPELLIUm dem Projekt zusätzliche Schubwirkung zu verleihen, findet am 22. Oktober in Zürich zwischen 14:00 und 23:00 Uhr der HaCkapelli-Hackathon statt, an welchem möglichst viele Abkürzungen transkribiert und kategorisiert werden sollen. Der Anlass findet im Hauptgebäude der Universität Zürich, KO2-F-153, statt und die OASE des Historischen Seminars wird zur Verpflegungsstätte mit Essen und Trinken. Computer stehen bereit, aber selbstverständlich können auch eigene Rechner mitgebracht werden.

Während des Hackathons berichten die folgenden Referentinnen und Referenten über ihre aktuellen digitalen Projekte:

  • Erik Hasselberg, 14:00 :
    Einführung in «Ad fontes»
  • Basil Vollenweider, 15:00:
    App fontes – die App für’s Archiv
  • Eliane Kurmann, 15:30:
    Afrika im Fokus – Fotografie in «Ad fontes»
  • Thomas Bruggmann, 16:00 :
    Urkundenbücher im Netz: Das Bündner und das Liechtensteinische Urkundenbuch
  • André Bruggmann, 16:30 :
    Geographisch-interaktive Darstellung des HLS
  • Rainer Hugener, 17:00:
    Rechtsquellen im Netz. Neue Präsentationsformen, Zugänge und Kooperationen
  • Infoclio, 17:30:
    Compas – eine Ressource für Studierende
  • Natalia Korchagina, 18:00:
    Automated recognition of temporal information in Swiss law sources
  • Erik Hasselberg, 18:30:
    Cappelli & Digital Humanities – Neue Perspektiven
  • Pascale Sutter/Bernhard Ruef, 19:00:
    Ontologien in Rechtsquellen
  • Rezia Krauer, 19:30:
    Das Chartularium Sangallense und monasterium.net
  • Jonas Schneider, 20:00:
    HLS und GIS
  • Jolanda Hunziker, 20:30:
    App fontes – die App für’s Archiv

Weitere Informationen zum Projekt und zum Anlass finden sich unter http://www.adfontes.uzh.ch/1000.php und http://www.adfontes.uzh.ch/capelli.

Nach der Erfassung werden die insgesamt rund 14’000 Abkürzungen mittels elaborierter Abfragemöglichkeiten durchsuchbar sein, so dass sich auch nur partiell lesbare Zeichenfolgen erfolgreich entziffern lassen sollten. Zudem ist ein Einsatz in der hier bereits früher vorgestellten App fontes sowie die Offenlegung des Datensatzes zur Nachnutzung geplant. Begrüssenswert ist weiterhin, dass das Projekt nach der Erfassung Cappellis Abkürzungen nicht zu geruhen gedenkt, sondern bereits an die Aufnahme und Systematisierung zusätzlicher Abkürungen denkt, etwa deutsch- und französichsprachiger Kurzformen.

Die Mithilfe an dieser wertvollen Ressource wird sich zweifellos lohnen!

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Veröffentlichung: Visualisierung von Daten in der Geschichtswissenschaft

Nach mehreren Jahren ohne Veröffentlichung, nach der Bildung eines neuen Vorstands des Vereins und nach einer langwierigen Arbeit ist er endlich da: Der neue Band unserer Zeitschrift Geschichte und Informatik ist soeben erschienen!

Dieser doppelte Band (18/19) widmet sich den methodologischen Implikationen der Visualisierung von Daten in der Geschichtswissenschaft.

In den letzten Jahren benutzen HistorikerInnen erneut quantitative Methoden und legen ihre Ergebnisse in originellen visuellen Formen vor (etwa Netzwerke, interaktive Karten oder andere multimedialen Visualisierungen). Deshalb regen die veröffentlichten Beiträge zur Reflexion an, indem sie häufige methodische Probleme, mehr oder weniger gelungene Erfahrungen oder die Geschichte dieser Methoden thematisieren.

Neuer Band der ZeitschriftÜber diesen Inhalt hinaus bekommt die Zeitschrift ein neues Layout und erscheint gleichzeitig als schöner Papierband und als PDF, das frei heruntergeladen werden kann (Open Access).

Mehr kann man auf dieser Seite erfahren.

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Call for paper: Scholarship in Software, Software as Scholarship: From Genesis to Peer Review

29–30 January 2015, Universität Bern
Organized by Digital Humanities@University of Bern & infoclio.ch
Deadline for Abstracts: 11 October 2014

‘Expressions’, 29 January 2015: Workshop on Software-based Scholarship

Computation and software analysis have entered nearly every imaginable field of scholarship in the last decades, in a variety of forms from digital publication of results to computational modelling embedded in experimental work. In each of these digital outputs – be it an interactive publication with mapping of relevant geo-referenced data, or perhaps a statistical program for the categorization of millions of books according to their literary genre – there is some manifestation directly in the computer code of the scholarly thought that underlies the project, of the intellectual argument around which the outcome is based.

The fact that scholarly software includes scholarly content is reasonably well-accepted. What remains controversial is the attempt at identification, in any particular instance, of what scholarly contribution has been made by a piece of software. Its makers tend to express the scholarship in writing separate from the software itself, if they even make explicit at all the scholarly reasoning that went into the code; its reviewers and users tend either to treat the software as a ‘black box’, opaque to informed scrutiny and therefore to be looked on with grave suspicion, or to deny that this particular software has any scholarship inherent to the source code. Given that our mechanisms for identifying and evaluating the scholarship within computer code are nearly nonexistent, we must ask: how do intellectual arguments — how does scholarship — come to be expressed in the software of digital humanities? How does this scholarship, so evident in theory but so elusive in practice, fit into the scientific process of advancement of knowledge?

These questions and related ones will be considered during a day-long workshop, to take place on 29 January 2015 in Bern. The topic has a wide range of approaches, and we therefore hope to receive contributions from many different perspectives. Some examples of specific questions to be addressed could include:
• What are the mechanisms by which scholarly models are expressed in computer code? How does the explicit expression in an unambiguous syntax affect the nature of what we are trying to express? What happens when our ‘arguments’ become manipulable and dynamic?
• Is a software program or library necessarily a ‚black box‘, in the sense of Latour? To what extent may we rely on these ‚black boxes‘, and do we have precedent in the pre-computational age for doing so?
• If scholarly software can be considered as a dynamic and manipulable, if explicit and syntactic, form of expression, how does it change the scientific and/or hermeneutic process in the different fields of scholarship?
• All scholarly software needs a vast amount of supporting code – programs and libraries necessary for the software to run, but working at a greater or lesser remove from the direct scholarly argument – in order to run. Who provides this support, what recognition is granted to them within the academic ecosystem, and how do we as a community sustain their work and their careers?

‘Evaluation’, 30 January 2015: Round table on Peer Review for Digital Scholarly Work

Related to the question of the expression of scholarship in software, and in other forms of digital publication as well, is the question of how to evaluate it. This topic will be the focus of a half-day roundtable, Peer Review for Digital Scholarly Work, to be held on 30 January 2015. Digital scholarly works such as Digital Editions, Digital Libraries, Digital Exhibitions, Data Visualization, Geographical Information Systems and the like are increasingly frequent in the Humanities, as main or secondary output of research projects; the question of how best to evaluate them takes on ever greater importance. At the moment, researchers doing digital scholarly work are usually unable to obtain academic credit for their work—in order to obtain scholarly recognition, they must additionally publish a “normal” article in a print-based journal about their digital work.

As universities and national research funding agencies across the world move toward encouraging more digital scholarship in the humanities, there is an urgent need to discuss the criteria and benchmarks that should be in place for evaluating digital scholarly work. We welcome contributions about existing initiatives in this domain as well as more theoretical contributions that treat the topic of peer review of digital scholarly work.

Practical information

We now invite participants for each of the workshop and the round table.

• For the WORKSHOP, please submit a 500-word abstract of the work you will present.
• For the ROUND TABLE, please submit a 200-word “position paper” indicating your intended contribution to the discussion.

Submissions from early-career researchers and “alt-ac” practitioners within the digital humanities are particularly welcome. There are a number of travel bursaries available for speakers; if you would like to be considered for a bursary, please inform us when you submit your abstract.

Abstracts should be submitted to thomas.leibundgut@kps.unibe.ch by 11 October 2014; we will notify contributors of decisions by 23 October. Selected papers arising from the event will appear in an issue of Interdisciplinary Science Reviews, to appear in early 2016.

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Digital Humanities 2014 in Lausanne: neue Tools und Projekte

Ein Beitrag aus der Feder unseres Gastautors Tobias Hodel, Doktorand an der Universität Zürich (Lehrstuhl S. Teuscher). Tobias Hodel forscht zu Klöstern (Projekt „Königsfelden“), Schriftlichkeit, Administrationskultur, Habsburg sowie allem Digitalen, das ihm in die Hände fällt.

Der jährliche Großkongress Digital Humanities fand in der letzten Woche in Lausanne am Genfersee statt. Die Veranstaltung dient traditionellerweise auch als Leistungsshow von Projekten und Produkten, die das Leben des Wissenschaftlers erleichtern sollen. Ein kurzer Überblick über neue und nicht mehr ganz neue Tools, die von Interesse sein könnten.

Im vergangenen Sommer entstand im Rahmen eines „one week, one tool“-Hackathon der Serendip-o-matic. Ein Aggregator, welcher aus eingegebenen Textstücken (vermeintlich) passende Einträge aus der Europeana, der Digital Public Library of America und anderen freien Ressourcen zusammenstellt. Der Faktor Zufall soll dabei eine wichtige Rolle spielen, wie sich aus dem von serendipity abgeleiteten Namen erschliesst:

serendipomatic.org

Strukturierter und wissenschaftlich „abgesicherter” funktioniert das am IEG in Mainz entstehende EGO (Europäische Geschichte Online), welches ähnlich wie die docupedia für Zeitgeschichte ein kollaborativ erarbeitetes Portal ist. Im Fokus steht die europäische Geschichte der Frühneuzeit und Neuzeit (15.-21. Jahrhundert):

ieg-ego.eu

Die Seite überzeugt durch Verknüpfungen (etwa mit Personendaten), Querverweisen und eingebundenen Medien. Die Lizenzierung mit creative commons (CC-BY-NC-ND) zeugt vom umsichtigen Umgang mit den veröffentlichten Daten.

Personen und Urkunden stehen in den Datenbanken der POMS (People of Medieval Scotland und Paradox of Medieval Scotland) im Zentrum. Mittels Verknüpfung von Personen mit Vorgängen in Urkunden (Rechtsübertragung, Verbindung zu anderen Personen etc.) wird versucht der Staatswerdung Schottlands auf den Grund zu gehen.

poms.ac.uk

Interessant ist nicht zuletzt das Konzept hinter den aufbereiteten Daten. Im Gegensatz zu mark-up Auszeichnung wie in der klassischen und digitalen Edition angewandt, werden die Quellen relational ausgewertet. Sprich Wortlaut und Formular der Dokumente bleibt auf der Strecke, während genannte Personen und die Art ihrer Nennung verzeichnet werden.

Ein ganz ähnlicher Ansatz wird im Projekt ChartEx verfolgt. Anhand der automatisierten Auswertung von Dokumenten aus Cluny und britischen Quellenedition werden automatisiert Verknüpfungen zwischen Personen in Dokumenten, Rechten und Orten hergestellt. Recherchierende werden auf Personen hingewiesen mit ähnlichen Namen oder häufigem Auftauchen im Umfeld der Personene/Dokumente. Ziel des Tools ist es Anhaltspunkte zu geben und effizientere Forschung zu ermöglichen.

ChartEx: yorkhci.org/chartex/1.3/ (Beta-Version)

Nicht Personen sondern Orte stehen im Zentrum zweier Tools zur Erkundung der Antiken Welt. Das bereits etablierte Produkt Orbis aus Stanford errechnet Wegstrecken und Kosten zwischen einzelnen Orten im römischen Reich. Wie bei modernen Navigationssystemen wird zwischen kürzestem, schnellsten und billigstem Weg unterschieden.

orbis.stanford.edu

Pelagios – ein britisch-österreichisches Joint-Venture – ermöglicht Nutzenden selbst Verknüpfungen zwischen Antiken Texten und darin genannten Orten herzustellen. Mit der „bottom-less map“ (der unendlich tief annotierbaren Karte) als Ziel des Projekts.

    Zugang über Ortssuche: pelagios.dme.ait.ac.at/api Projekt-Blog: pelagios-project.blogspot.ch Pleiades (online Ortsverzeichnis für Orte der Antiken Welt): pleiades.stoa.org

    Von der Antike zum Mittelalter, wo es insbesondere in den sogenannten Hilfswissenschaften Neues zu entdecken gibt.
    Die Beschreibung von Handschriften zum Zweck der Unterscheidung von Schreibern gehört zu den Kernkompetenzen der Paläographie. Das Projekt digipal treibt dies auf die Spitze und hat ein Tool kreiert, mit welchem kleinste Unterschiede von Händen beschrieben und betrachtet werden können. Als nächste Schritte sind Ausbau um skandinavische und hebräische Handschriften geplant.

    www.digipal.eu

    Unter anderem mit digitaler Kodikologie beschäftigt sich das Schoenberg Institute for Manuscript Studies und präsentierte eine erste Version des Manuscript Collation Project, welches erlaubt Codex nach Lagen zu betrachten, etwa um spätere Um- und Fehlbindungen zu identifizieren und digital zu korrigieren, ohne dass die Stücke einem physikalischen Risiko ausgesetzt werden.

    dorpdev.library.upenn.edu/collation

    Der Beitrag wurde ursprünglich unter  http://ordensgeschichte.hypotheses.org/7637 veröffentlicht.

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    Aktivdienst im doppelten Sinn: Wikipedia Edit-a-thon am Bundesarchiv

    Am 21. Juni 2014 wird am Schweizerischen Bundesarchiv ein Workshop durchgeführt, der Gelegenheit bietet, die Grundlagen des Artikelschreibens für die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia zu erlernen und am Beispiel der Fotosammlung zum Ersten Weltkrieg direkt anzuwenden. Mitarbeitende des Bundesarchivs sowie der Nationalbibliothek führen in ihre Bestände ein und unterstützen die Teilnehmer gemeinsam mit Wikipedians beim Recherchieren und Schreiben.

    Thematisch befasst sich der Edit-a-thon mit dem Aktivdienst der Schweiz im Ersten Weltkrieg und die bereits auf Wikimedia Commons zugängliche Fotosammlung des Schweizerischen Bundesarchivs zum Aktivdienst der Schweiz im Ersten Weltkrieg dient als Grundlage zur Be- und Erarbeitung von Artikeln. Die Sammlung lässt sich nicht nur für Artikel rund um die militärische Schweiz im Ersten Weltkrieg nutzen, sondern kann auch Beiträge zu historischen Persönlichkeiten, alten Ortsbildern oder besonderen Bauten illustrieren. Auch bietet sie einen vielfältigen Einblick in den zivilen Alltag während der Kriegsjahre.

    CC-BY-SA 3.0/CH Swiss Federal Archives  http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Büro_des_Quartiermeisters_des_Armeestabes_-_CH-BAR_-_3240343.tif

    CC-BY-SA 3.0/CH: Swiss Federal Archives
    Quelle: http://commons.wikimedia.org

    Der Edit-a-thon richtet sich an alle, die den Umgang mit der Online-Enzyklopädie erlernen möchten und sich für die Fotosammlung interessieren. Auch Übersetzungen bereits existierender Artikel sind ein wertvoller Beitrag zur Online-Enzyklopädie.

     

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    Library Science Talks: Transforming 200 years of newspaper articles into an information system

    Prof. Frédéric Kaplan hält am 29. April 2014, 15.30 Uhr, im Rahmen der Library Science Talks an der Nationalbibliothek in Bern einen Vortrag zur Nutzung digitalisierter Zeitungsartikel als umfassende Informationsressource.

    Vortragssprache: englisch
    Adresse: Hallwylstrasse 15, 3003 Bern
    Informationen der Nationalbibliothek

    Am Vortag wird der gleiche Vortrag auch auf Französisch an der Bibliothèque de Genève gehalten.

    Abstract of the talk:

    „Le Temps“ newspaper is responsible for an archive of about 4 million articles covering a 200 year period. This archive is composed of the digitised version of the „Le Journal de Genève“, „La Gazette de Lausanne“ and „Nouveau Quotidien“. The archive is currently accessible through a website, searchable in full text but not yet semantically structured.
    Mr. Kaplan will present a project at the Digital Humanities Laboratory (DHLAB) of the EPFL which investigates identifying all the named entities in the archive, such as places, persons and objects and developing a framework for named-entity recognition and disambiguation based on Wikipedia and other sources.

     

    Bio of the speaker:

    Prof Frédéric Kaplan holds the Digital Humanities Chair at École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) and directs the EPFL Digital Humanities Lab. He conducts research projects combining archive digitisation, information modelling and museographic design.

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    Technik damals und heute

    NemoMit „nemo. Technik. Damals. Heute“ kam vor wenigen Tagen eine neue Zeitschrift für technikgeschichtlich Interessierte auf dem Markt. Im Fokus der Zeitschrift, für deren Titel wohl Jules Vernes technikaffiner Antiheld Kapitän Nemo Pate stand, sollen herausragende technologische Entwicklungen und die Figuren dahinter, aber auch das Lebensgefühl der jeweiligen Zeit stehen. So geht es auf den 108 Seiten der Erstausgabe (01/14) unter anderem um das Farbfernsehen, Digitaluhren, Walkmans, den Commodore 64, Mofa-Rocker, den Audi Quattro, Weltraumfahrzeuge, Tamagotchis oder die Ursprünge digitaler Überwachung. 

    Das Magazin, das viermal jährlich erscheinen soll (Ausgabe 2 im März 2014 u.a. zu den autofreien Sonntagen 1973) und sicher auch Themen aus dem Informatikbereich aufnehmen wird, kann im Chip-Verlag für 3€ im PDF-Format oder für 3.80€ als Heft bezogen werden (auch im Zeitschriftenhandel erhältlich).

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    App Fontes

    Seit gestern ist die erste offizielle Version von App fontes, der mobilen Version des Ad Fontes-Lernangebots der Universität Zürich online zugänglich. Wie Ad Fontes umfasst App Fontes eine Auswahl an wichtigen wissenschaftlichen Hilfsmitteln und Übungen für den Umgang mit historischen Schriftquellen in lateinischer und deutscher Sprache. Ergänzend zum Angebot auf Ad fontes wurden didaktisch neuartige Übungen gestaltet, die speziell für den mobilen Gebrauch am kleinen Bildschirm konzipiert sind.

    AppFontesDie App, die am Historischen Seminar der Universität Zürich (Lehrstuhl Prof. Dr. Simon Teuscher) entwickelt wurde, wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

    AppFontes2
    Video: Christian Di Giusto zu App Fontes

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    Zotero: Aktualisierung des infoclio.ch-Bibliographierstils

    In Zusammenarbeit mit G+I-Vereinsmitglied Nicolas Chachereau hat infoclio.ch im September 2012 einen Bibliographierstil für das freie Literaturverwaltungstool Zotero veröffentlicht. Der Stil, der in drei Versionen verfügbar ist, ermöglicht Schweizerischen Geschichtsstudenten und -studentinnen die Verwendung von Zotero zur Erstellung von Fussnoten und Bibliographien,  welche gängige Zitiervorgaben der Geschichtswissenschaften folgen. Um die Anwendung möglichst umfassend zu gewährleisten, hatte infoclio.ch vorab Geschichtsprofessoren der Schweizerischen Universitäten konsultiert.

    Unlängst hat infoclio.ch die bestehenden Stile angepasst, wobei einige Probleme behoben und neue Funktionen hinzugefügt wurden. Es lassen sich nun auch die Länge eines Films oder einer Radiosendung erfassen, sowie die Grösse einer Abbildung. 

     

    Exemple de deux références dans le style Infoclio (petites majuscules, French)

    Exemple de deux références utilisant le style Infoclio francophone, petites majuscules.


    Wo eine frühere Version des Zitierstils installiert ist, hat Zotero mit grosser Wahrscheinlichkeit die Aktualisierung bereits automatisch vollzogen.

    Überprüft werden kann dies in den Programmeinstellungen von Zotero durch einen Klick auf die Aktualisierungsoption im Tab „Allgemeine Einstellungen“.

    Neuinstallation der Stile:

    • Verwendung von Zotero als Firefox-Plugin: auf einen der untenstehenden Links klicken und die Installation bestätigen; für alle Varianten wiederholen, die installiert werden sollen.
    • Zotero als Standalone-Applikation: durch Rechtsklick auf die untenstehenden Links die betreffenden Dateien herunterladen und „Ziel speichern unter/Verknüpfte Datei laden unter“ wählen. Danach in den Zotero-Programmeinstellungen das [ + ]-Icon bei den Zitierstilen klicken und den Speicherort der heruntergeladenen Dateien anwählen.

    Drei Stile stehen zur Wahl (parallele Installation problemlos möglich):

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