Audiovisuelle Medien als Forschungsgegenstand und historische Quelle

Am 22. und 23. Oktober 2010 veranstaltet Memoriav in Zürich eine zweitägige Konferenz zum Thema „Audiovisuelle Medien als Forschungsgegenstand und historische Quelle“.

Das Memoriav Kolloquium findet jedes Jahr in zeitlicher Nähe zum UNESCO Welttag des audiovisuellen Erbes statt. In diesem Jahr ist die Tagung dem wissenschaftlichen Nutzerkreis gewidmet. Auf dem Programm stehen stehen Vorträge von HistorikerInnen und Film- und MedienwissenschaftlerInnen.

Mehr Informationen bietet die Website von Memoriav.

Digital Humanities: History and Information Technology – An Open Discussion at the GMW Conference 2010

„Unconferencing“ Digital Humanities at the GMW-Conference 2010 in Zurich

Unter dem schillernden Begriff der „Digital Humanities“ hat sich in den vergangenen Jahren eine differenzierte Diskussion über den Gebrauch digitaler Medien und Computerressourcen in den Geisteswissenschaften entwickelt. Zur Zeit stellen sich Historikerinnen und Historiker ganz unterschiedlicher methodischer, theoretischer und thematischer Ausrichtung die Frage, wie sich die Geschichtswissenschaft am Diskurs um „Digital Humanities“ beteiligt und inwiefern sie sich beteiligen soll. Die Pre-Conference der GMW-Tagung 2010 «EduCamp meets GMW» bot die interessante Gelegenheit, um Fragen wie die folgenden zu diskutieren:

  • Wie bringt sich die Geschichtswissenschaft in den Diskurs um „Digital Humanities“ ein?
  • Was sind Auszeichnungs- oder Qualitätsmerkmale „digitaler Humanwissenschaften“?
  • Was bedeutet die Beschleunigung von Information für die Geisteswissenschaften –  bzw. für die Lehre und Forschung in diesem Bereich?
  • Gibt es erkennbare Strukturen eines Programms oder einer Agenda der „Digital Humanities“?

GMW’10 Universität Zürich, Raum: KOL-G201 (Aula), 13.9.2010,  10:00 Uhr

Ein Überblick über die im Rahmen der Session Digital Humanities Themenfelder liefert das Midmap (.pdf) von EduCamp.