In Memoriam Peter Haber (1964–2013)

haber_peter_2013
(Bildnachweis: Sternenjäger http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/2011/01/das_wikipediaprinzip_gespraech_1.html)

Der Verein „Geschichte und Informatik“ trauert um sein langjähriges Mitglied Peter Haber. Peter gehörte zu den Pionieren der Digital Humanities in der Schweiz. Er hat darüber hinaus über lange Jahre die Aktivitäten unsres Vereins geprägt, sei es als Vorstandsmitglied, als Autor und Herausgeber für „Geschichte und Informatik“ oder als Organisator und Referent an zahlreichen Tagungen. Peter war immer da, hatte immer ein offenes Ohr und regte zum Nach- und Weiterdenken an. Es fällt uns schwer, uns die digitale Geschichtswissenschaft ohne ihn vorzustellen und er wird uns fehlen.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, der wir unser herzliches Beileid aussprechen.

Rahel Ackermann, Mario Aeby, Yves Bolognini, Nicolas Chachereau, Manuel Hiestand, Patrick Kammerer, Enrico Natale, Christiane Sibille

„Wissensorganisation und Literaturverwaltung“ – Jahresthema der E-Learning-Koordination der Philosophischen Fakultät UZH

Am 16. Januar wurde das Jahresthema 2012 der E-Learning-Koordination der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich lanciert. Ein Jahr lang stehen nun „Wissensorganisation und Literaturverwaltung“ im Mittelpunkt. In zahlreichen Hands-on workshops können konkrete Einsatzbereiche kennen gelernt werden:
http://www.phil.uzh.ch/fakultaet/elearning/angebot/workshops.html

Aktuelle Informationen dazu gibt’s im Blog der E-Learning-Koordination:
http://blogs.uzh.ch/elkphilfak/

Und ein Mitschnitt der Eröffnungsveranstaltung findet sich hier:
https://cast.switch.ch/vod/clips/p2azwb0o7/flash.html

Jahrestagung und Generalversammlung G&I – Congrès annuel et assemblée générale de H&I

Einladung zur Jahrestagung und Generalversammlung des Vereins für Geschichte und Informatik 2011

Jahrestagung am 11. und 12. November 2011 an der Universität Lausanne

Zusammen mit Infoclio, hist-net und dem Schweizerischen Bundesarchiv führen wir unsere Jahrestagung 2011 als THATCAMP zum Thema „Digital History“ und „Digital Humanities“. Das international bereits erprobte und erfolgreiche Format einer sogenannten „partizipativen un-conference“ scheint uns eine ideale Plattform zu bieten, um über Fragen der „Digital History“ ins Gespräch zu kommen.

Generalversammlung 2011 – Assemblée génerale 2011

Die Generalversammlung findet am 12. November im Rahmen des THATCamps 2011 in Lausanne statt.

Traktanden – Ordre du Jour:

1. Abnahme des Protokolls der ausserordentlichen Generaversammlung vom 02.07.2010 in Bern / Acceptation du procès-verbal de la dernière extraordniare AG/GA de Berne du 02.07.2010
2. Jahresbericht (Juli 2010 – September 2011) / Rapport d’activité (juillet 2010 – septembre 2011)
3. Rechnung 2010 und Budget 2011 / Comptes 2010 et budget 2011
4. Bericht des Revisors / Rapport du réviseur des comptes
5. Austritte, Wahlen / Démissions, Elections
6. Zukunft des Vereins  / L’avenir de l’Association
7. Diverses / Divers

Simplicissimus digital

Die erste Ausgabe der politisch-satirischen Wochenschrift Simplicissimus erschien 1896. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich zur wichtigsten Plattform für künstlerisch und literarisch aktive Zeitgenossen.

Kopfzeile der ersten Simplicissimusausgabe

„Ihr Name steht für die antiklerikale, antifeudale und fundamentaldemokratische Auseinandersetzung mit der Innen- und Außenpolitik des Kaiserreichs und der Weimarer Republik ebenso wie für pointierte Mentalitätskritik am deutschen Normalbürger, «Michel»“.  Die nationalsozialistische Gleichschaltung betrifft jedoch ab 1933 auch den Simplicissimus und führt auf redaktioneller und inhaltlicher Ebene zu Anpassungen, wodurch die Bissigkeit und das Unbequeme der Beiträge verloren geht.

Die „Simplicissimus 1896 bis 1944 Online-Edition“ – unter der Leitung der Klassik Stiftung Weimar – kann als ein durchaus gelungenes Digitalisierungsprojekt mit hoher Sensibilität im Bereich qualitativer Erschliessung historischer Quellen bezeichnet werden. In einem ersten Schritt wurden die einzelnen Ausgaben der Wochenschrift digitalisiert. Anschliessend versah man den Inhalt mit einem Begriffsregister, dass „alle erwähnten Personen, Geographika und Institutionen, historisch bedeutsame Ereignisse und thematische Stichworte“ beinhaltet. Dieses Bestreben war für die vollständige inhaltliche Erschliessung eine Notwendigkeit und macht dieses Digitalisierungsprojekt so einzigartig. Als technische Lösung wird ein Apache-Webserver eingesetzt, dessen Webanwendungen basieren auf Typo3 unter Verwendung von MySQL und PHP.

Reklame: Zeichnung von Theodor Heine, 1928 (Jg. 33), Heft 4, S. 41.

Titelbild: Dernburgs Abschied – 1910 (Jg. 15), Heft 13; Zeichner: Theodor Heine.

Ein Besuch empfiehlt sich: www.simplicissimus.info

Objets d’histoire en ligne

Malgré les diverses controverses architecturales, les Musées d’art et d’histoire de la Ville de Genève (MAH) s’animent sur la toile. Le pluriel est important car il faut rappeler que sous cette appellation se regroupent pas moins de six institutions importantes appartenant à la Ville de Genève. Or ces institutions viennent de mettre en ligne de façon commune une grande partie de leurs inventaires d’objets (avec photographies), dans une réalisation des plus soignée. La saisie des données a été réalisée avec le logiciel propriétaire Museumplus de la firme Zetcom SA (Zug), dont on doit admettre la grande qualité sans oser demander le prix. Pour la présentation en ligne, la technologie employée n’est pas explicite (on tâchera de se renseigner). On avait entendu que le net serait la future salle de lecture des institutions d’archives, on découvre à présent qu’il pourrait bien être la nouvelle salle d’exposition de nos musées (fermés pour travaux). La mise en ligne est aussi l’occasion de tester un début de „réalité augmentée“ comme on nous le prédit, en vous proposant de flascher des QrCode pour les heureux possesseurs de smartphone.

Geschichtswissenschaften und Web 2.0

Am vergangenen Freitag fand in Basel ein von hist.net und infoclio.ch organisierter Workshop zum Thema „Geschichtswissenschaften und Web 2.0“ statt.

Mills T. Kelly, Keynotespeaker des workshops und associate director des Center for History and New Media an der George Mason University hat bereits einen Bericht über den Workshop in seinem Blog „Edwired“ veröffentlicht.

Einen weiteren Bericht, kombiniert mit einem kritischen Ausblick, findet man im Blog „Digitale Regionalgeschichte„, erste Reaktionen darauf bei Archivalia und bei hist.net selbst. Weitere Materialien sollen demnächst auf hist.net und infoclio.ch zur Verfügung gestellt werden.

Update 1: Ausserdem bei hazelnutrelations.ch und im Blog von schmalenstroer.net. Bilder gibts hier.

Update 2: Die Podcasts kann man ab sofort bei infoclio.ch anhören: Hier

Update 3: Interview mit Prof. Mills Kelly (CHNM, George Mason University, Virginia).

Dodis 1.5 ist online

Die erste Hürde zu einer Modernisierung und Umgestaltung von Dodis ist genommen.

Seit dieser Woche bietet Dodis eine graphisch verbesserte und leistungsfähigere Datenbank.

Folgende Innovationen kann man erkunden:

• Die Suchresultate werden übersichtlicher, klarer und in attraktiverer Form dargestellt.

• Bei der Dokumentensuche werden neu auch alle damit verbundenen Personen, Körperschaften, Orte und Themen berücksichtigt.

• Ein OpenSearch-Plugin ermöglicht neu die Suche in unserer Datenbank direkt über die Navigationsleiste Ihres Webbrowsers (Internet Explorer und Firefox)

• Unter Beibehaltung der schlichten und klassischen Gestaltung der alten Website erscheinen sowohl die Homepage dodis.ch sowie die Datenbank im neuen Kleid.

Viel Spass beim Recherchieren auf Dodis 1.5!