Zotero: Aktualisierung des infoclio.ch-Bibliographierstils

In Zusammenarbeit mit G+I-Vereinsmitglied Nicolas Chachereau hat infoclio.ch im September 2012 einen Bibliographierstil für das freie Literaturverwaltungstool Zotero veröffentlicht. Der Stil, der in drei Versionen verfügbar ist, ermöglicht Schweizerischen Geschichtsstudenten und -studentinnen die Verwendung von Zotero zur Erstellung von Fussnoten und Bibliographien,  welche gängige Zitiervorgaben der Geschichtswissenschaften folgen. Um die Anwendung möglichst umfassend zu gewährleisten, hatte infoclio.ch vorab Geschichtsprofessoren der Schweizerischen Universitäten konsultiert.

Unlängst hat infoclio.ch die bestehenden Stile angepasst, wobei einige Probleme behoben und neue Funktionen hinzugefügt wurden. Es lassen sich nun auch die Länge eines Films oder einer Radiosendung erfassen, sowie die Grösse einer Abbildung. 

 

Exemple de deux références dans le style Infoclio (petites majuscules, French)
Exemple de deux références utilisant le style Infoclio francophone, petites majuscules.


Wo eine frühere Version des Zitierstils installiert ist, hat Zotero mit grosser Wahrscheinlichkeit die Aktualisierung bereits automatisch vollzogen.

Überprüft werden kann dies in den Programmeinstellungen von Zotero durch einen Klick auf die Aktualisierungsoption im Tab „Allgemeine Einstellungen“.

Neuinstallation der Stile:

  • Verwendung von Zotero als Firefox-Plugin: auf einen der untenstehenden Links klicken und die Installation bestätigen; für alle Varianten wiederholen, die installiert werden sollen.
  • Zotero als Standalone-Applikation: durch Rechtsklick auf die untenstehenden Links die betreffenden Dateien herunterladen und „Ziel speichern unter/Verknüpfte Datei laden unter“ wählen. Danach in den Zotero-Programmeinstellungen das [ + ]-Icon bei den Zitierstilen klicken und den Speicherort der heruntergeladenen Dateien anwählen.

Drei Stile stehen zur Wahl (parallele Installation problemlos möglich):

DH-Herbst: Veranstaltungshinweise

Das DH-Atelier der Uni und EPFL Lausanne geht in die zweite Runde. Die frei zugänglichen Veranstaltungen befassen sich mit einer Reihe von Themen, die auch für Historiker interessant sind. Hervorheben möchten wir die Einführung in die Literaturverwaltungs- und Kollaborationssoftware Zotero, die durch G+I-Vereinsmitglied Nicolas Chachereau am 11. Oktober durchgeführt wird.
Veranstaltungsort: EPFL Salle GCA 1416
Zeit: jeweils freitags, 11 Uhr
Weitere Informationen: http://dhlausanne.ch/2013/08/07/atelier-dh-pour-doctorants-unil-epfl-saison-2
An der Kantons- und Universitätsbibliothek Lausanne findet am 26. September eine Informationsveranstaltung zur Digital Humanities-Forschung in der Schweiz und an der Universität Lausanne statt. Neben der eher sozialwissenschaftlich ausgerichteten Netzwerkanalyse und -visualisierung werden mit Projekten zu neutestamentlichen Manuskripten und Intellektuellen-Netzwerken der Zwischenkriegszeit auch zwei historisch interessante Projekte vorgestellt.
Veranstaltungsort: BCU Lausanne, Dorigny-Unithèque, Salle de conférence 511
Zeit: 12.30 bis 14 Uhr
Weitere Informationen: http://www.infoclio.ch/fr/node/53379
Den Digital Humanities, bzw. der Rolle, die audiovisuelle Dokumente darin spielen, ist auch das Memoriav-Kolloquium 2013 gewidmet, das am 25. und 26. Oktober 2013 in Neuenburg stattfindet.  Vorgestellt wird eine ganze Reihe von digitalen Forschungs- und Archivprojekten verschiedener Hochschulen und kultureller Institutionen. 
Veranstaltungsort: Musée d’ethnographie Neuchâtel, rue St-Nicolas 4, 2000 Neuchâtel
Weitere Informationen: http://de.memoriav.ch/eventdetails.aspx?id=4570622b-17a2-44c6-a66c-655b414c9e4f
Die Platzzahl ist beschränkt; rechtzeitige Anmeldung empfohlen.
Am Donnerstag, 28., und Freitag, 29. November 2013, führt die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften die Tagung Digital Humanities: Neue Herausforderungen für den Forschungsplatz Schweiz durch. Auf dem Programm stehen vielfältige Beiträge von Referenten aus dem In- und Ausland, Kurzpräsentationen laufender DH-Projekte sowie zwei Podiumsdiskussionen zu den Reaktionen geisteswissenschaftlicher Disziplinen auf die Herausforderungen des digitalen Wandels in Forschung und Lehre und den Bedürfnissen der geisteswissenschaftliche Fachgemeinschaft der Schweiz.
Veranstaltungsort: Kornhausforum, Bern
Weitere Informationen: http://www.sagw.ch/sagw/veranstaltungen/sagw-agenda-2013/vst13-wiw/dh-tagung.html
Zuletzt sei auf drei internationale Anlässe bzw. Termine verwiesen: 
  • Histoinformatics 2013
    Der erste Histoinformatics-Workshop (25.11.2013, Kyoto) will Historiker und Computer Scientists zusammenführen und Kollaborationen zwischen den beiden Forschungszweigen begünstigen. Papers können noch bis zum 6. Oktober eingereicht werden (http://www.dl.kuis.kyoto-u.ac.jp/histoinformatics2013/#submission).
    Weitere Informationen: http://www.histoinformatics.org/
  • Five solutions: digital sustainability for historians
    Eine weitere Veranstaltung für Historiker findet am 28. November 2013 am Institute of Historical Research der University of London statt. Im Rahmen eines Workshops werden praktikable Lösungen zur langfristigen Pflege von Forschungsdaten diskutiert. 
    Papers können noch bis zum 8. Oktober eingereicht werden.
    Weitere Informationen: http://events.history.ac.uk/event/show/11435
  • HASTAC Scholars
    Das HASTAC Scholars-Programm, das seit fünf Jahren mit grossem Erfolg läuft, nimmt jedes Jahr eine Anzahl neuer Mitglieder auf. Die gleichermassen vielfältige wie aktive Community ermöglicht den Austausch von Ideen und Wissen und erleichtert den Aufbau und die Pflege wertvoller Kontakte. Die Bewerbungsphase 2013 läuft noch bis zum 24. September.
    Weitere Informationen: http://www.hastac.org/scholars/apply

„Wissensorganisation und Literaturverwaltung“ – Jahresthema der E-Learning-Koordination der Philosophischen Fakultät UZH

Am 16. Januar wurde das Jahresthema 2012 der E-Learning-Koordination der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich lanciert. Ein Jahr lang stehen nun „Wissensorganisation und Literaturverwaltung“ im Mittelpunkt. In zahlreichen Hands-on workshops können konkrete Einsatzbereiche kennen gelernt werden:
http://www.phil.uzh.ch/fakultaet/elearning/angebot/workshops.html

Aktuelle Informationen dazu gibt’s im Blog der E-Learning-Koordination:
http://blogs.uzh.ch/elkphilfak/

Und ein Mitschnitt der Eröffnungsveranstaltung findet sich hier:
https://cast.switch.ch/vod/clips/p2azwb0o7/flash.html